Aktuelles

Berufsverband der Vertragspsychotherapeuten im August

Pressemitteilung Bundesregierung stellt klar: „26 Wochenstunden in der praktischen Tätigkeit der PiA entsprechen Vollzeit“ – Großer Missstand abgemildert, aber nicht beseitigt

Ein knappes Jahr nach Verabschiedung des Psychotherapeutenausbildungsreformgesetzes gibt es nun endlich Klarheit: In der Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP Bundestagsfraktion stellt die Bundesregierung fest, dass die PsychotherapeutInnen in Ausbildung in ihrer Praktischen Tätigkeit nach § 27 PsychThG eine verpflichtende wöchentliche Arbeitszeit von etwa 26 Stunden leisten müssen, um auf ein Vollzeitäquivalent zu kommen. Dabei wird berücksichtigt, dass 1200 Stunden in diesem Ausbildungsabschnitt vorgeschrieben sind und außerdem neben der klinischen Tätigkeit Seminare, Selbsterfahrung und Supervision wahrgenommen werden müssen. Die ab 01.09.2020 zu zahlende Bruttovergütung von mindestens 1000 Euro in der praktischen Tätigkeit bezieht sich also auf 26 Wochenarbeitsstunden. Diese Mindestvergütung wird für die Kliniken durch eine Änderung der Bundespflegesatzverordnung refinanziert. Eine angemessene Vergütung entsprechend des Grundberufes ist durch diese Regelung nicht explizit ausgeschlossen.

„Bisher“, so Elisabeth Dallüge, Sprecherin des Jungen Forum des bvvp, „war unklar, auf welchen Stundenumfang sich die im Gesetz festgelegten 1000 Euro beziehen. Wir freuen uns, dass diese Frage nun endlich geklärt ist und mit dieser Aussage die PiA an die Kliniken herantreten und entsprechende Verträge einfordern können“, so Dallüge. „Dass es erst einer ergänzenden Anfrage von Parlamentariern bedarf, bis die Bundesregierung sich hierzu äußert, ist genauso unwürdig wie die Tatsache, dass die Vergütung mit 9,61 Euro pro Stunde weiterhin deutlich unter dem Mindestlohn liegt. Diese Vergütung entspricht noch immer in keinster Weise der Qualifikation der PsychotherapeutInnen in Ausbildung. Es handelt sich hier um therapeutisch arbeitende PsychologInnen oder PädagogInnen mit einem Hochschulabschluss", kritisiert Dallüge. Dass trotzdem Freude entsteht, macht deutlich, unter welchen finanziell unwürdigen Umständen die PiA bisher ihre Ausbildung absolviert haben. Dies war einer der zentralen Gründe, eine Reform zu fordern. „Damit wurde ein großer Missstand für die Übergangszeit bis 2032 zumindest abgemildert, wenn auch nicht beseitigt“, führt Ulrike Böker vom bvvp weiter aus.

Die FDP-Abgeordneten Dr. Wieland Schinnenburg, Michael Theurer und Renata Alt stellten außerdem Fragen zur Anzahl der zukünftigen Studienplätze, zur Gewährleistung der Verfahrensvielfalt an den Universitäten, zur Finanzierung des neuen Studiengangs „Psychotherapie“ sowie zur Anzahl und Finanzierung der neu zu schaffenden Weiterbildungsplätze für die zukünftigen FachpsychotherapeutInnen. Dies alles sind für die Profession zentrale Anliegen, die seit Verabschiedung der Ausbildungsreform der Psychologischen und Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen auf Klärung warten.

Die Antworten auf diese Fragen können allerdings nur als enttäuschend, wenig sachkundig und nicht hilfreich bezeichnet werden. So kann sich der bvvp der Bewertung von Dr. Wieland Schinnenburg (MdB) nur anschließen: „Bei der Umsetzung der neuen Psychotherapeutenausbildung hakt es noch an vielen Stellen. Statt helfend einzugreifen, verschließt die Bundesregierung die Augen vor den Problemen.“

Das Junge Forum des bvvp schließt sich Dr. Schinnenburgs Forderung an den Bundesgesundheitsminister an, „gemeinsam mit den Ländern und Hochschulen dafür Sorge zu tragen, dass die Reform der Psychotherapeutenausbildung schnell und problemlos umgesetzt werden kann. Bedenken der Beteiligten dürfen nicht einfach ignoriert werden.“

Mit mehr als 5400 Mitgliedern ist der bvvp die größte integrative Interessenvertretung von ärztlichen, psychologischen und Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen.
 
Für den bvvp
Elisabeth Dallüge, Psychologin M.Sc., Sprecherin Junges Forum des bvvp
Dipl.-Psych. Ulrike Böker, kooptiertes Mitglied des Vorstands des bvvp

Dipl.-Psych. Benedikt Waldherr, Vorsitzender des bvvp

Berlin, 12.08.2020

 

 

Wir trauern um Yvo Kühn

 

https://bvvp.de/trauer-um-yvo-kuehn/

 

 

Ein Nachruf auf Yvo Kühn

 

von Angelika Haun

Der bvvp trauert um Yvo Kühn, sein langjähriges Vorstandsmitglied, der am 02.08.2020 im Alter von nur 64 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit aus seinem überaus aktiven, blühenden Leben gerissen wurde.
Er hat seit 2007 im Bundesvorstand mitgewirkt mit seiner hohen Initiativkraft und seiner kreativen, gestalterischen Seite. Als analytischer Psychologischer Psychotherapeut und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut und als analytischer Gruppenpsychotherapeut besaß er profunde Kompetenz, die fruchtbar auch in seine berufspolitische Arbeit eingeflossen ist. Seine Wahrnehmung für das Unbewusste und seine grundsätzliche Orientierung an den Beziehungen waren zutiefst menschlich und erhellend.
Aus einem Verlagshaus kommend und mit seiner Leidenschaft fürs Gestalterische hat er einen beachtlichen Relaunch unseres Magazins vorangetrieben, bevor es in jüngster Zeit eine weitere Erneuerung erfuhr und in die Hände unserer wachsenden Pressestelle überging. Yvo Kühn war immer in Bewegung, immer auf der Suche nach neuen Impulsen, in seiner Ideenvielfalt oft anderen voraus, eigenwillig und damit manchmal durchaus auch unbequem.
Aber immer hoch loyal und immer aufrecht, ein spannendes, ehrliches Gegenüber mit viel berufspolitischem Weitblick. Auch in streitbaren Auseinandersetzungen blieb er immer verbunden.
Mit seinem wunderbaren Humor, tiefgründig und feinsinnig, hat er Freude in die Arbeit gebracht und viel Schweres leichter gemacht.

Seine Einstellung hat er konsequent gelebt: "Man kann gut leben oder man kann lange leben. Ich habe mich dafür entschieden, gut zu leben".

So sei es.

Angelika Haun, 06.08.2020

Berufsverband der Vertragspsychotherapeuten im Juni

Bitte um Teilnahme an der bvvp-Umfrage zum Thema „Psychotherapeutisches Arbeiten in Zeiten der Corona-Pandemie“

In der aktuellen Corona-Krise beschäftigt uns die Frage, was sich durch Corona geändert hat, persönlich und in unserer Arbeit als PsychotherapeutInnen. Daher haben wir für Sie eine Umfrage zum Thema „Psychotherapeutisches Arbeiten in Zeiten der Corona-Pandemie“ erarbeitet.


Wir freuen uns daher, wenn Sie uns einen Einblick in Ihre Erfahrungen seit Beginn der Corona-Pandemie gewähren und sich die Zeit nehmen, einige der Fragen, die Sie besonders ansprechen, zu beantworten. Uns im bvvp geht es darum, ein möglichst breites Bild zu bekommen, um Sie auch in diesen besonderen Zeiten gut unterstützen und unsere Interessen als PsychotherapeutInnen nach außen erfolgreich vertreten zu können.
Die Auswertung Ihrer anonymen Antworten wollen wir in unserem Mitgliedermagazin PPP Psychotherapie in Politik und Praxis, auf unserer bvvp-Homepage und gegebenenfalls in einer Pressemitteilung veröffentlichen.


Die Onlinebefragung richtet sich an alle niedergelassen wie angestellt tätigen Psychologischen, Ärztlichen und Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen. Je einer der fünf kurzen Fragenkomplexe nimmt die besondere Situation der KJP und der gruppentherapeutischen KollegInnen in den Fokus.
Wichtig:
-    Sie können gerne nur die Fragen auswählen, die Ihnen besonders relevant
     erscheinen und einzelne Fragen überspringen!
-    TeilnehmerInnen an der Befragung müssen nicht Mitglied im bvvp sein!
-    Bis zum 12. Juli haben Sie die Möglichkeit teilzunehmen.

 

Einfach den folgenden Link nutzen, als Passwort bvvp eingeben und den Pfeil rechts daneben anklicken.


https://www.umfrageonline.com/s/bvvp-Umfrage-Corona


Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Jahreshauptversammlung bvvp-Schleswig-Holstein wird nachgeholt!

Samstag, den 15.08.2020, 11 Uhr
VITALIA Seehotel GmbH, Am Kurpark 3, 23795 Bad Segeberg, Tel: 04551 / 802-80

Liebe Mitglieder,

 

hiermit möchte ich Sie im Namen des Vorstandes sehr herzlich einladen zu unserer diesjährigen Jahreshauptversammlung, die wir diesmal wegen der Corona-Pandemie verschieben mussten.
Wir möchten Sie nun erneut einladen:

 

 Samstag, 15.08.2020,

 VITALIA Seehotel GmbH

 Am Kurpark 3

 23795 Bad Segeberg

 Tel: 04551 / 802-80

  Beginn: 11.00 Uhr

 

Über zahlreiches Erscheinen würden wir uns sehr freuen. Vor allem die neuen Mitglieder können uns auf diese Weise persönlich kennenlernen und unseren neuen Vorstand in der diesmal anstehenden Wahl aktiv mitbestimmen. Erfreulich ist, dass sich bereits unser 2. Vorsitzender Dirk Krebs aus Kiel als Kandidat für den 1. Vorsitz zur Verfügung gestellt hat. Es muss daher auch der Posten der/s 2. Vorsitzenden, aber auch der/des Schatzmeister-in/s und der/des Schriftführer-in/s neu besetzt werden. Wir freuen uns, dass aus den Reihen von Vorstand und BeisitzerInnen bereits Bewerbungen für diese Ämter vorliegen. Wir würden uns aber auch freuen, wenn wir aus den Reihen der Mitglieder neue Kandidaten für mehr berufspolitisches Engagement gewinnen könnten. Sie hätten so die Chance, direkter auf Ihre eigene Zukunft in Schleswig-Holstein und auf die der Bundesebene Einfluss zu nehmen.

 

Nutzen Sie die Möglichkeit, Ihre Fragen auf der Mitgliederversammlung zu stellen und mit uns zu diskutieren. Vieles lässt sich mündlich umfassender erklären als es in den Rundbriefen möglich ist.

 

Änderungen der Tagesordnung können von den Mitgliedern bis zu 14 Tage vor der MV schriftlich (bzw. per E-Mail) beantragt werden.

 

Bitte geben Sie Frau Glüsing bis zum 01.08.2020 Bescheid, ob Sie zur Mitgliederversammlung kommen werden, damit wir einen passenden Raum und einen kleinen Imbiss buchen können.

 

Ein wichtiger Tagesordnungspunkt wird eine dringend notwendige kleine Satzungsänderung sein, die uns das Vereinsregister des Amtsgerichts in Flensburg auferlegt hat. Außerdem sind wir erst jetzt - bei unserer Erkundigung nach der alle 3 Jahre nötigen Steuermeldung – auf einen Formfehler bei der Meldung der Satzungsänderung von 2015 hingewiesen worden. Dieser hat bewirkt, dass die Änderung damals nur zu den Akten genommen, aber noch nicht im Satzungsregister eingetragen werden konnte. Dazu wäre ein Antrag beim Notar notwendig gewesen.

 

Dies muss nun alles nach den Regeln des Gesetzes nachgeholt werden. Darum ist eine Einladung sechs Wochen vor der MV notwendig mit einer schriftlichen Vorlage des Textes zur Satzungsänderung.

 

Die vollständige Einladung mit der Tagesordnung, eine Zusammenschau der Satzungsänderungen sowie ein Anschreiben, warum die Satzungsänderung notwendig geworden ist sowie das Protokoll der Jahreshauptversammlung 2019 finden Sie unter "Termine" links in der Navigation.

 

Formulare für die Richtlinientherapie an Systemische Therapie angepasst
 
Wie Sie bereits wissen, hat die Systemische Therapie die Aufnahme in die Richtlinienverfahren gefunden und kann ab dem 1. Juli 2020 abgerechnet werden.
Daher wurde es notwendig, die entsprechenden Formblätter für die Systemische Therapie bei Erwachsenen anzupassen.
 
Die bisherigen Formulare PTV 1 bis 12 verlieren deshalb ab dem 1. Juli 2020 ihre Gültigkeit und dürfen nicht weiter benutzt werden.
 
Weiterhin ändert sich ab 1. Juli 2020 die Anzeige der Beendigung einer Richtlinientherapie: Statt der Anzeige per PTV 12 wird die Eingabe einer neuen Zusatzziffer bei der Abrechnung notwendig.
Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten müssen deshalb ab dem 3. Quartal in ihrer Abrechnung mit einer Pseudoziffer kennzeichnen, wenn eine Richtlinientherapie beendet wurde.

Die zwei Pseudoziffern lauten:
88130 für die Beendigung einer Psychotherapie ohne anschließende Rezidivprophylaxe 
88131 für die Beendigung mit anschließender Rezidivprophylaxe.

Beide Pseudoziffern sind ab 1. Juli in der Praxissoftware hinterlegt und müssen von Ihnen im Rahmen der Abrechnung übermittelt werden.
 
Sie dürfen also ab dem 01. Juli 2020 nur noch die neuen Formulare benutzen!
 
Es wird nicht möglich sein, alte Formulare, Umschläge oder Leitfäden aufzubrauchen oder weiter zu benutzen! 
In den neuen Formularen wurde – sofern möglich – auf geschlechtsneutrale und inklusive Sprache geachtet.
 
Das Formblatt PTV 12 wird ab dem 3. Quartal nur noch für die Anzeige einer Akutbehandlung genutzt.
 
Bitte bestellen Sie also umgehend die neuen Formulare und Umschläge direkt beim Paul Albrechts Verlag, damit Ihre Anträge für Richtlinien-Psychotherapie auch weiterhin bearbeitet werden können.
 
Näheres hierzu finden Sie unter folgendem Link bei der KBV: https://www.kbv.de/html/1150_45852.php

 

Fortschreibung Corona-Sonderregelungen, aber keine Verlängerung der Telefonkonsultation

Nun ist endlich eine Entscheidung getroffen worden, wie es mit den Corona-Sonderregeln bei GKV-PatientInnen im 3. Quartal weitergehen wird:

Folgende Sonderregelungen werden aufgrund der Corona-Pandemie verlängert - zunächst bis zum 30. September:

·       die 20-Prozent-Obergrenzen für Videobehandlungen bleiben ausgesetzt.

·       Psychotherapeutische Sprechstunden, probatorische Sitzungen sowie probatorische Sitzungen in der Neuropsychologie sind weiterhin per Video möglich.

·       Gruppentherapie kann weiterhin unbürokratisch in Einzeltherapie umgewandelt werden.

Hingegen wird die Telefonkonsultation 01433 nicht verlängert, es ist also ab dem 1. Juli nicht mehr möglich, die PatientInnen per Telefon zu behandeln. Es ist für viele KollegInnen sehr bedauerlich, dass diese Option entfällt, war sie doch gerade für ältere und für Risiko-PatientInnen eine sichere Behandlungs-Möglichkeit.

Leider hatten auch unsere Bemühungen, die Gruppentherapie per Video zu ermöglichen, keinen Erfolg.

Glücklicherweise werden die Kontaktbeschränkungen weiter gelockert, sodass nun in vielen Fällen auch die Gruppenpsychotherapie wieder als Präsenztreffen möglich ist. Hoffentlich sinkt die Zahl der Infizierten in Deutschland auch künftig.

Berufsverband der Vertragspsychotherapeuten im April

bvvp-Pressemitteilung zur elektronischen Patientenakte (ePA), 21.04.2020:

„ePA muss alle notwendigen Auflagen datenschutzrechtlich vollumfänglich erfüllen“ - bvvp nimmt Stellung zum Kabinettsentwurf des PDSG

Am 31.03.2020 hat das Bundeskabinett den Gesetzentwurf zum „Patientendatenschutzgesetz“ von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn
gebilligt.

 

In seiner Stellungnahme zeigt der Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten, bvvp, auf, dass der Entwurf im Vergleich zum Referentenentwurf zwar Verbesserungen aufweist, aber auch einige, auch vom bvvp benannte kritische Punkte unberücksichtigt bleiben.
Vollkommen unverständlich bleibt, warum das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) weiterhin die Kolleginnen und Kollegen in den Praxen mit 2,5 Prozent Honorarstrafe belegen will, wenn diese sich bewusst gegen einen Anschluss an die Telematik-Infrastruktur entscheiden - umso mehr auf dem Hintergrund, dass diese Bestrafung nur für Niedergelassene vorgesehen ist, nicht aber für Kliniken und andere Gesundheitseinrichtungen.


Zu begrüßen ist die vorgenommene Schärfung der datenschutzrechtlichen Verantwortungen innerhalb der Telematik Infrastruktur (TI) - auch wenn unverständlich bleibt, warum die Praxen vor Ort verantwortlich gemacht werden für die Qualität und Korrektheit einer Installation, deren Ausführung vom Gesetzgeber an eigens dafür ausgebildetes Personal delegiert wurde. Deren Auswahl können PraxisinhaberInnen zudem gar nicht beeinflussen. „Wer die TI-Installation ausführt, muss auch für deren Korrektheit geradestehen“, so Benedikt Waldherr, Vorsitzender des bvvp Bundesvorstands, „und das sind nicht die Praxisinhaber.“

 

Die Tatsache, dass nach dem Willen des Kabinetts weiterhin vorgesehen ist, dass die elektronische Patientenakte (ePA) bei ihrem Start zunächst für ein Jahr nach dem „Alle-sehen-Alles“-Prinzip arbeiten soll, hält der bvvp für unverantwortlich. Gesundheitsdaten genießen nicht erst seit der DSGVO einen besonders hohen rechtlichen Schutz. Warum dieser nun ausgerechnet bei der ePA für 12 Monate ausgehebelt werden soll, ist für den bvvp nicht nachvollziehbar. „Wir fordern den Minister auf, die Fristen entsprechend anzupassen und, wie im Gesetz vorgesehen, am 1. Januar 2022 mit einer ePA zu starten, die alle notwendigen Auflagen auch
datenschutzrechtlich vollumfänglich erfüllt“, stellt Bundesvorstandsmitglied und bvvp Digitalisierungsexperte Mathias Heinicke klar.

Der Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten nimmt erfreut zur Kenntnis, dass vom Gesetzgeber die bvvp-Forderung nach der Einräumung von mehr Patientenrechten bei der Freigabe der Inhalte der Patientenakte zu Forschungszwecken berücksichtigt wurde. Wir halten es insbesondere für sinnvoll und notwendig, dass – wie nun vorgesehen – PatientInnen selbst über die Freigabe von einzelnen Dokumenten entscheiden können, und ihnen dabei jederzeit die Möglichkeit zur Rücknahme ihrer Freigabe bei gleichzeitiger Löschung der Daten gegeben wird.

Der bvvp bittet dringend darum, im Interesse seiner psychotherapeutischen Patienten und Patientinnen die notwendigen Änderungen im Gesetzentwurf vorzunehmen.

Mit mehr als 5300 Mitgliedern ist der bvvp die größte integrative Interessenvertretung von ärztlichen, psychologischen und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten.

Für den bvvp
Dipl.-Psych. Benedikt Waldherr, 1. Vorsitzender
Mathias Heinicke, Mitglied des Bundesvorstands

06.04.2020: Bundesweit gültige telefonische 10-Minuten-Gesprächsziffer für PsychotherapeutInnen!

 

In diesen Tagen und Wochen ist es schwer, den Überblick bei der Abrechnung zu behalten. Für das zweite Quartal 2020 gibt es im Zusammenhang mit der Corona-Krise eine Vielzahl an Ausnahmeregeln, die zum Teil auch noch regional unterschiedlich sind.
Gleichzeitig ist seit dem 01.04.2020 die EBM-Reform in Kraft, die zahlreiche veränderte Bewertungen in Punkten bedeutet und auch einige Abrechnungsausschlüsse zurücknimmt.

Und als dritte neue Änderung ab dem 01.04.2020 gibt es noch den 15-prozentigen Aufschlag auf die ersten 10 Sitzungen einer Kurzzeittherapie.

Über die wichtigsten Änderungen der EBM-Reform hatten wir unsere Mitglieder in einem Info Kompakt schon im Januar 2020 informiert.

Die Informationen zu den 15-prozentigen-Zuschlägen der KZT und zu weiteren EBM-Änderungen wurden aktuell als Sondermail verschickt.

Nun wollen wir über das Allerneueste berichten und Ihnen helfen, damit Sie sich nicht in diesem EBM-Irrgarten verlaufen.

Quelle: https://www.kbv.de/html/1150_45429.php

 

06.04.2020: Bundesweit gültige telefonische 10-Minuten-Gesprächsziffer für PsychotherapeutInnen!
20200406 EBM Telefonisch erbringbare Lei
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Berufsverband der Vertragspsychotherapeuten im März

Pressemitteilung

Delegiertenversammlung des bvvp begrüßt das „Gesetz zum Ausgleich COVID-19 bedingter finanzieller Belastungen der Krankenhäuser und weiterer Gesundheitseinrichtungen“ und fordert in einer Resolution die Berücksichtigung der Besonderheiten psychotherapeutischer Praxen bei der konkreten Ausgestaltung

Die Delegiertenversammlung des Bundesverbands der Vertragspsychotherapeuten, bvvp, die per Videokonferenz abgehalten wurde, begrüßt einstimmig, dass im kürzlich verabschiedeten „Gesetz zum Ausgleich COVID-19 bedingter finanzieller Belastungen der Krankenhäuser und weiterer Gesundheitseinrichtungen“ auch ambulante ärztliche und psychotherapeutische Praxen des GKV-Systems eine finanzielle Förderung erhalten, wenn übermäßige Einkommensverluste aufgrund der Corona-Krise zu verzeichnen sind. Dies ist eine Anerkennung und Wertschätzung des hohen Engagements niedergelassener ÄrztInnen und PsychotherapeutInnen bei der täglichen Versorgung von Patientinnen und Patienten.
Doch der bvvp fordert, dass die Besonderheiten psychotherapeutischer Praxen bei der konkreten Ausgestaltung des finanziellen Schutzschirms unbedingt berücksichtigt werden.

Der größte Teil psychotherapeutischer Leistungen wird extrabudgetär vergütet, also außerhalb der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung. Die geplante gesetzliche Regelung für Ausgleichszahlungen setzt voraus, dass eine Minderung um mehr als 10 Prozent des Gesamthonorars des Vorjahresquartals vorliegt und dass diese auf einem Fallzahlrückgang beruht, der durch eine geringe Inanspruchnahme der Leistungen durch PatientInnen zum Beispiel durch eine Pandemie begründet ist. Die aktuellen Einkommensverluste in psychotherapeutischen Praxen entstehen jedoch weniger durch eine reduzierte Fallzahl als vielmehr durch eine reduzierte Behandlungsfrequenz bei weitestgehend stabiler Fallzahl.

Besonderheiten müssen in die Ausgestaltung der Rechtsverordnungen Eingang finden. Genauso muss es Regelungen für Praxen geben, die noch nicht auf ein Vorjahresquartal zurückgreifen können, zum Beispiel neue Praxen, Weiterbildungspraxen und anderes mehr, um sicherzustellen, dass diese nicht benachteiligt werden.

Pressemitteilung


bvvp positioniert sich auf seiner Delegiertenversammlung: Corona-Krise erfordert angemessene Sonderregelungen für PsychotherapeutInnen

Die Delegiertenversammlung des Bundesverbands der Vertragspsychotherapeuten, bvvp, die per Videokonferenz abgehalten wurde, fordert einstimmig in einer Resolution vom 28. März 2020 einige zeitlich begrenzte Ausnahmeregelungen, um die Versorgung psychisch kranker Menschen in der derzeitigen Corona-Krise zu sichern.
Lesen Sie im Link die konkreten Forderungen des bvvp und des Jungen Forum des bvvp.

Sonderregelungen für Psychotherapeuten gefordert
20200328 bvvp PM_PT Forderungen in Coron
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Berufsverband der Vertragspsychotherapeuten im Februar

Pressemitteilung

 „So viele Fälle, in denen Verunsicherung oder gar Angst erzeugt werden“ - bvvp dokumentiert zunehmende Krankenkasseneinmischung in psychotherapeutische Behandlungen und fordert ein Ende dieser unwürdigen Praxis

 

 

Einschüchterung, Drohungen, Bedrängen – der Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten, bvvp, hat bereits 100 Fälle von Krankenkasseneinmischungen dokumentiert und gesichtet. Sie belegen, dass sich viele Kassen offenbar systematisch darüber hinwegsetzen, dass ausschließlich ÄrztInnen und PsychotherapeutInnen das Recht haben, Diagnosen, Indikationen und Behandlungsempfehlungen auszusprechen und zu entscheiden, welche Therapie für ihre PatientInnen die richtige ist.

 

 

 

„Dass unsere Patienten und Patientinnen durch Angestellte der Kassen, die zudem über keine entsprechende Ausbildung verfügen, zu nicht indizierten Therapiemaßnahmen gedrängt werden, sie von diesen verunsichert und eingeschüchtert werden – mit oft weitreichenden negativen Folgen für den Genesungsprozess, ist ein Skandal“, so Benedikt Waldherr, Vorsitzender der bvvp Bundesverbandes. „Dieser Missstand muss im Interesse der Gesundheit unserer PatientInnen dringend behoben werden.“

 

Nach einem Mitgliederaufruf zur Dokumentation von Einmischungsfällen gingen aus 11 der 15 Landesverbände des bvvp (anonymisierte) Fallskizzen und Protokolle ein, die der bvvp auswertete. Ausführliche Informationen dazu entnehmen Sie bitte dem Anhang.

 

 

 

In den Daten wird deutlich, dass die Krankenkassen besonders häufig PatientInnen einschüchtern oder Drohungen aussprechen und / oder die Aufhebung einer Krankschreibung entweder ankündigen oder tatsächlich vollziehen, sollten die PatientInnen nicht den Ratschlägen / Anweisungen der MitarbeiterInnen folgen.

 

 

 

Auch wird versucht, die Versicherten dazu zu drängen, Reha-Maßnahmen zu beantragen, selbst wenn eine solche Maßnahme von den behandelnden PsychotherapeutInnen nicht empfohlen wird.

 

 

 

Auffällig ist auch die Häufung von Fällen einer Aufforderung der Krankenkassen an PatientInnen, andere Behandlungsangebote als die Richtlinienpsychotherapie zu nutzen. Dieser Punkt umfasst ein breites Spektrum unterschiedlicher Formen der Einmischung, angefangen mit dem „Ratschlag“ an PatientInnen, doch an einer Gesundheitsberatung ihrer Krankenkasse teilzunehmen. Oft werden sie aber dazu gedrängt, sich - trotz laufender psychotherapeutischer Behandlung - Fachärzten bzw. Psychiatern vorzustellen. In einzelnen Fällen wird insistiert, sie sollten sich besser in eine Klinik oder ambulant in einer Tagesklinik behandeln lassen.

 

 

 

Eine andere Strategie der Kassen, die sich in den gemeldeten Fällen spiegelt, besteht darin, PatientInnen dazu zu drängen, einen Rentenantrag zu stellen.

 

 

 

Mit diesen und weiteren Maßnahmen (Nachfragen zu Stand der psychotherapeutischen Behandlung, Drängen auf Einnahme von Medikamenten, auf Teilnahme an beruflichen Umschulungsprogrammen usw.) üben die Krankenkassen Druck aus und stören damit spürbar den Heilungsprozess, wie eine Vielzahl der behandelnden PsychotherapeutInnen in ihren Fallberichten schildern.

 

 

 

Einige Zitate:

 

-        „Die Kassenmitarbeiterin rief den Patienten sogar mehrfach in der medizinischen Rehabilitation persönlich in seinem Zimmer an, bis die Oberärztin der Klinik dies stoppte. Der Patient war immer massiv verunsichert und verwirrt.“

 

-        Eine Patientin werde „regelhaft mit Anrufen der Sachbearbeiter konfrontiert mit der Frage, wie es ihr jetzt gehe. Der MDK wird als Druckmittel aufgebaut. Dies führte bereits in der Vergangenheit zu zunehmenden Ängsten der Patientin vor diesen Anrufen sowie massiven Zukunftsängsten“.

 

-        „Nachdem er (der Patient) eine massive Drohung zu Hause auf seinem AB von Seiten der Krankenkasse vorfand (unter der Gürtellinie, ohne Namen), traute er sich nicht mehr ans Telefon.“

 

 

 

„So viele Fälle, in denen Verunsicherung oder gar Angst erzeugt werden, das ist erschreckend und hat System“, sagte Benedikt Waldherr.  „Wir dürfen nicht zulassen, dass Krankenkassen systematisch derartige Grenzüberschreitungen vornehmen, offenbar insbesondere wenn PatientInnen lange arbeitsunfähig sind und Krankengeld beziehen.“

 

Der bvvp verwahrt sich gegen die Einmischung von Krankenkassen in psychotherapeutische Behandlungen und fordert: Diese gravierenden Eingriffe in die Therapiefreiheit müssen endlich aufhören.

 

 

 

Mit mehr als 5300 Mitgliedern ist der bvvp die größte integrative Interessenvertretung von ärztlichen, psychologischen und Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen.

 

 

 

 

Jahreshauptversammlung bvvp-Schleswig-Holstein

Samstag, den 21.03.2020, 11 Uhr
VITALIA Seehotel GmbH, Am Kurpark 3, 23795 Bad Segeberg, Tel: 04551 / 802-80

Liebe Mitglieder,

hiermit möchte ich Sie im Namen des Vorstandes sehr herzlich zu unserer diesjährigen Jahreshauptversammlung einladen.
Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Sie für mehr berufspolitisches Engagement gewinnen könnten, um so auf Ihre eigene Zukunft in Schleswig-Holstein und auf der Bundesebene Einfluss nehmen zu können.

Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Fragen auf der Mitgliederversammlung zu stellen und mit uns zu diskutieren. Vieles lässt sich mündlich umfassender erklären als es in  Rundbriefen möglich ist.
Änderungen der Tagesordnung können von den Mitgliedern bis zu 14 Tage vor der MV schriftlich (bzw. per E-Mail) beantragt werden.

Bitte geben Sie Frau Glüsing bis zum 06.03.2020 Bescheid, ob Sie zur Mitgliederversammlung mit Imbiss kommen werden, damit wir einen passenden Raum und einen kleinen Imbiss buchen können.


T A G E S O R D N U N G

TOP 1    Begrüßung und Genehmigung des Protokolls der letzten
              Jahreshauptversammlung

TOP 2    Bericht des Vorstandes

TOP 3    Bericht des Schatzmeisters

TOP 4    a) Bericht der Kassenprüfer
              b) Entlastung des Schatzmeisters

TOP 5    Entlastung des Vorstandes

TOP 6    a) Wahl des Vorstands (1. und 2. Vorsitzende, Schriftführer und  
                  Schatzmeister)
               b) Wahl des Beirats
               c) Wahl der 2 Kassenprüfer

TOP 7    
a) Diskussion der Beitragsordnung für 2020
Der Bundesverband hat sich mit professioneller Hilfe so umstrukturiert, dass die Bundes-vorstandsmitglieder von manchem entlastet werden können, um ihre eigentlichen politi-schen Aufgaben in Berlin besser ausfüllen zu können, ohne ihre eigenen Ressourcen ver-brauchen zu müssen. Damit können auch die Landesvorstände entlastet werden und sich auf ihre politische Präsenz in Gremien konzentrieren. Auch ist es notwendig, die Geschäfts-stelle so umzustrukturieren, dass die weit umfangreicheren Aufgaben bei einer derart ge-wachsenen Mitgliederzahl im Bundesverband weiter professionell bewältigt werden können.
Das Wichtigste wird auch weiterhin auf der Bundesebene verhandelt werden. Dennoch ist seit der Regionalisierung ab 2013 auch auf Landesebene mehr Präsenz in der KV u. mög-lichst auch in Ausschüssen, zugleich aber auch bürokratische Entlastung erforderlich.

TOP 8    Verschiedenes



Pressemitteilung

Bundesrat stimmt neuer Approbationsordnung zu – Der bvvp begrüßt Regelungen zur Verfahrensvielfalt bei den Praxisanteilen und mahnt verbindliche Vorgaben auch bei der Verfahrenslehre an


Am 14.02.2020 hat der Bundesrat der vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) vorgelegten Approbationsordnung für das neu geschaffene Psychotherapie-Studium mit einigen Änderungen zugestimmt.
Der Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten (bvvp) begrüßt ausdrücklich die in der Approbationsordnung formulierten Ziele einer verfahrensbreiten und altersgruppenübergreifenden Qualifizierung im Studium. „Dass Studierenden nun wirklich die unterschiedlichen psychotherapeutischen Verfahren und Methoden in ihren Grundzügen vermittelt werden sollen und das sowohl für die Behandlung von Erwachsenen wie von Kindern und Jugendlichen, ist sehr wichtig“, betont Benedikt Waldherr, Vorstandsvorsitzender des bvvp.

Als positiv erachtet der Verband deshalb insbesondere die Aufnahme der von den Bundesratsausschüssen vorgeschlagenen Änderungen, die dazu beitragen, dass Studierende in den Praxisanteilen des Studiums von Angehörigen der eigenen Berufsgruppe anzuleiten sind.
„Undefiniert bleibt hier allerdings der Rahmen und die Frequenz der Anleitung und Supervision“, sagt Katharina van Bronswijk, Sprecherin des Jungen Forums im bvvp: „Als PsychotherapeutInnen in Ausbildung können wir leidvoll davon berichten, dass hier ein Einfallstor für sehr unterschiedliche Ausbildungsbedingungen geöffnet bleibt.“

Nun wurde unumkehrbar festgelegt, dass die Verfahrensvielfalt fachkundig geprüft wird, dass also die PrüferInnen der mündlich-praktischen Prüfung und ihre Stellvertretungen in unterschiedlichen wissenschaftlich anerkannten psychotherapeutischen Verfahren qualifiziert sein müssen.
Bedauerlicherweise wurden allerdings - neben den sehr zu begrüßenden Regelungen zur fachkundigen Vermittlung der praktischen Anteile - keine verbindlichen Vorgaben aufgenommen, die die Qualität der Lehre der Psychotherapieverfahren gewährleistet. „Es muss sichergestellt werden, dass auch die Lehre der Psychotherapieverfahren nur von Lehrenden mit der entsprechenden Fachkunde erfolgen darf“, so Martin Klett, Stellvertretender Vorsitzender das bvvp. „Auch wenn es nicht ausdrücklich gesetzlich geregelt wurde: Die Lehre der Verfahren muss durch Lehrende mit einer entsprechenden Fachkunde erfolgen! Wir hoffen hier auf die Einsicht in den überwiegend verhaltenstherapeutisch orientierten Universitäten, dass deren Professoren eben nicht alles fachkundig lehren können!“

Mit der Zustimmung des Bundesrates zur Approbationsordnung kann nun die Gestaltung der neuen Studiengänge und Prüfungsordnungen durch die Hochschulen auf einer verlässlichen Grundlage vorangebracht werden. Zum Wintersemester 2020/21 sollen die ersten Studiengänge nach dem neuen Gesetz starten. Aufgabe der Kammern ist nun, die Weiterbildungsordnung für die auf das Studium folgenden Weiterbildungen zu erstellen. Der Zeitplan dazu ist durchaus anspruchsvoll, die vorbereitenden Arbeiten dazu laufen aber bereits, sodass die frühestens ab Herbst 2022 zu erwartenden ersten Approbierten nach dem neuen PsychThG dann ihre Weiterbildung zum Erlangen der sozialrechtlichen Fachkunde beginnen können.

Mit mehr als 5300 Mitgliedern ist der bvvp die größte integrative Interessenvertretung von ärztlichen, psychologischen und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten.

Für den bvvp
Dipl.-Psych. Benedikt Waldherr
1. Vorsitzender
Berlin, 17.02.2020